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Häufig gestellte Fragen

Hier erhalten Sie Anworten auf Ihre Fragen zu Citrisurfâ„¢


Kann auch mit Stadtwasser gespült werden?
Stadtwasser enthält neben Kalk auch Salze und Chloride. Der Kalk hinterlässt hässliche "Wasserflecken" und das Chlor wird die Bildung der Passivschicht negativ beeinflussen

Edelstahl bildet eine natürliche Passivschicht - ist diese nicht ausreichend?
Die natürliche Passivschicht ist sehr viel dünner und weißt ein deutlich schlechtere Chrom-Eisen Verhältnis auf, als die Passivierschicht die mit chemischen oder elektrochemischen Verfahren erzeugt werden kann. Außerdem müssen Verunreinigungen mit Schwefel entfernt werden, da sie zu einer lokalen Chrom Reduktion führen könne. Verbrannte Oberflächen wie sie durch Schweißnähte und Laserbeschriftungen entstehen bilden keine natürliche Passivschicht und werden nach kurzer Zeit anfangen zu rosten.

Nach der Passivierung haben einige Instrumente dunkel - graue Verfärbungen?
Wenn Schlackenreste des Schmiedeteils nicht ausreichend abgetragen wurden oder Störungen im Härtegefüge an der Oberfläche vorliegen, kann es zu diesen Erscheinungen kommen.

Ist es auch möglich reine Zitronensäure zu verwenden, die ist doch erheblich billiger als CitriSurf?
In CitriSurf sind außerdem zusätzliche Bestandteile, die sicherstellen, dass die Lösung länger haltbar ist und das die freien Eisenbestandteile in der Lösung gebunden werden ( Komplexbilder).

Wie lange ist die Lösung haltbar?
Wenn die Teile, die passiviert werden sollen, ausreichend vorgereinigt sind, hält die Lösung 3-4 Monate. Die Konzentration und der PH Wert müssen regelmäßig überprüft werden. Wenn die Lösung durch Öl oder andere Stoffe verschmutzt ist oder anfängt unangenehm zu riechen wird es Zeit die Lösung zu erneuern.

Wie kann ich mit einfachen Mitteln überprüfen, ob die Lösung noch wirkt?
Mit einem einfachen Dichtemeßgerät (Aräometer) kann die Dichte und damit die notwendige Konzentration überprüft werden. Das Aräometer sollte auf die richtige Temperatur abgestimmt sein. Der PH - Wert wird mit einem handelsüblichen PH- Messstreifen gemessen.

Wie sieht es mit der Entsorgung aus? Kann ich die gebrauchte Lösung einfach entsorgen?
Die gebrauchte Lösung muss wie örtlich üblich wie jeder andere Reiniger entsorgt werden. Reste einer nicht gebrauchten Lösung können nach ausreichender Verdünnung über die Abwässer entsorgt werden, da es sich bei CitriSurf nicht um ein Gefahrgut oder eine giftige -gefährliche Lösung handelt.

Werden Kunststoffe oder andere Materialien angegriffen, wenn Sie mit der Lösung in Berührung kommen?
Aluminium, Titan, und jede art von Edelstahl wird nicht beschädigt oder sichtbar verändert. In der Medizintechnik verwendete Kunststoffe werden nicht angegriffen. Nicht - Edelstähle dürfen nicht mit CitriSurf behandelt werden.

Ich habe Scheren mit CitriSurf passiviert, danach hatte ich den Eindruck, dass die Scheren nicht mehr so scharf waren. Hat die Säure die Scheren Stumpf gemacht?
Da CitriSurf kein Material abträgt, sondern nur aus den obersten Molekülschichten die freien Eisen-Ionen entfernt können die Scheren nicht durch CitriSurf stumpf geworden sein. Wenn die Instrumente aber nach dem Passivieren nicht mit Instrumenten - Milch oder ähnlichem eingeölt worden sind, können die Scheren durch die trockene Bewegung schaden genommen haben. Das gleiche gilt auch für Instrumente mit durchgesteckten Schlüssen und anderen beweglichen Teilen, wo Metall auf Metall reibt.

Werden Lötstellen angegriffen?
Lötstellen werden nicht angegriffen und verfärben sich nicht. Z.B. können Nadelhalter mit eingelöteten Einlagen bedenkenlos passiviert werden.

Wie kann man sicherstellen, dass sich eine ausreichende Passivschicht gebildet hat?
Die Methode ist schon mehrfach mit Labortechnischen Methoden überprüft worden. Die Untersuchungen zu Validierung des Prozesses können im NMI oder ähnlichen Labors durchgeführt werden. Ein einfacher Test zur Korrosionsbeständigkeit ist die Kochprobe. Außerdem kann der Salzspraytest oder der Kupfersulfat - Test angewendet werden.