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CitriSurf: Ein ĂĽberlegenes Verfahren
Das CitriSurf™ - Reinigungs- und Passivierverfahren basiert auf einer neuen Technologie. Mittels einer ungefährlichen und
umweltfreundlichen Zitronensäure wird das freie Eisen aus der Oberfläche von Edelstahl entfernt; durch diesen Prozess entsteht eine Chrom-angereicherte
Schutzschicht. Die Oberfläche von allen Edelstählen kann durch entsprechende Vorreinigung und Passivierung so sehr wirkungsvoll gegen Korrosion
geschützt werden. Organische Säuren sind hierbei wirksamer als die traditionell verwendeten giftigen, mineralischen Säuren, wie z.B.
Salpetersäure. Außerdem belastet Zitronensäure die Umwelt sehr viel geringer als Salpetersäure oder andere Mineralsäuren.
Besonders bei austenitischen Stählen, (300 Serie, US Standards), verstärkt sich der Korrosionsprozess selbstständig, besonders in korrosiver
Umgebung beschleunigt sich dieser Prozess dramatisch. Um einen maximalen Korrosionsschutz zu erreichen, ist eine sorgfältige Reinigung und
Passivierung unbedingt nötig, denn passivierte Oberflächen genügen allen Anforderungen und Tests,
wie z.B. dem Salzspraytest und anderen validierten Verfahren.
CitriSurf™ sicher und effizient durch:
- Verbesserte und schnellere Entfernung des freien Eisens von der Oberfläche
- Umweltfreundliche und ungefährliche Chemikalien
- Einfache und sichere Anwendung
- Hohe Lebensdauer der Lösung
- Kostenreduktion, vor allem bei der Endsorgung
Sichere automatisierte Anlagen können mit CitriSurf™ einfach aufgebaut werden; das CitriSurf™ - Verfahren wird einfach in
bestehende Produktionsprozesse integriert, da nur ungefährliche und umweltfreundliche Chemikalien eingesetzt werden. Edelstahl ist
immer eine Mischung aus verschiedensten Bestandteilen, wie Eisen, Chrom, Nickel und in einigen Fällen auch Molybdän, Mangan und anderen
Bestandteilen. Es ist diese Zusammenstellung, die die Korrosionsbeständigkeit durch Bildung einer Passivschicht, bzw. eines passiven "Films"
ermöglicht. Es ist heute bekannt, dass diese Passivschicht aus den Oxiden des Chroms und des Nickels bestehen muss. Daher ist es besonders
wichtig, dass die Oberfläche sehr sauber und frei von freiem Eisen sein muss, wenn der Oxidationsprozess, der die Passivschicht bilden soll,
startet.
Viele Firmen arbeiten heute noch mit mineralischen Säuren, wie Salpetersäure, um die Reinigung
und Passivierung durchzufĂĽhren. Diese Methode der Passivierung greift jedoch alle Bestandteile
der Oberfläche an und beschränkt sich nicht nur auf das oberflächliche Eisen; obwohl in einigen
Fällen auch Eisen auf die Oberfläche zurückübertragen wird. Salpetersäure ist bekannt für das
Risiko der LochfraĂźbildung. Es gibt, besonders in korrosiven Umgebungen, Langzeitprobleme bei
dem Einsatz von Salpetersäure.
Obwohl das Verfahren nicht ganz neu ist, hat in den letzten Jahren die CitriSurf™
Technologie ihre Überlegenheit gegenüber der Verwendung von Salpetersäure gezeigt. Mit der
Zitronensäure ist es möglich das metallische, freie Eisen zu entfernen, welches die
Korrosionsbeständigkeit von Stahl beeinträchtigt. Diese Säure arbeitet in einer wässrigen
Umgebung, in der das freie Eisen gebunden werden kann. Wenn durch die Zitronensäure das Eisen
aus der Oberfläche gelöst wurde, bildet sich ein wasserlöslicher Komplex aus Zitronensäure
und Eisen. Dadurch kann das Eisen nicht mehr an die Oberfläche des Werkstücks zurück, was bei
der Verwendung von Salpetersäure möglich ist. Durch die verwendeten Materialien ist dieses
Produkt nicht giftig, nicht korrosiv und biologisch abbaubar. Zitronensäure ist eine natürliche,
organische Säure.
Im Gegensatz dazu sind Mineralsäuren, wie die Salpetersäure, von Natur aus korrosiv und stark
gesundheitsgefährdend. Bei einer Erwärmung steigt durch die Gasentwicklung das Risiko für die
Anwender. Der Transport und die Entsorgung dieser Mineralsäuren sind dadurch teuer und
aufwendig. In falscher Konzentration wirkt Salpetersäure außerdem als Oxidationsmittel und
hoch korrosiv. Durch die Entsorgungsproblematik können langfristige Folgekosten und
Gewährleistungsprobleme hinzukommen.
Die Reinigungswirkung von Zitronensäure ist in der Pharmazeutischen- und Lebensmittelindustrie
schon seit langem bekannt. Es liegen langjährige Studien und Untersuchen über die technischen
und chemischen Eigenschaften vor. In den letzten Jahren wurden einige Arbeiten aus den
verschiedensten Industrien veröffentlicht, die Überlegenheit von CitriSurf™
gegenüber Salpetersäure zeigen. Inzwischen kann man sagen, dass mit CitriSurf™
bessere Ergebnisse, bei niedrigeren Kosten und einem sichereren und umweltfreundlicherem
Einsatz erzielt werden können. Die Verwendung von Mineralsäuren ist nur deshalb noch so
populär, weil die Standards in den USA erst vor kurzem angepasst wurden. Die "QQ-P-35C"
wurde zugunsten der neuen "ASTM A-967" aufgehoben. In der ASTM A-967 wird die Passivierung
mit Zitronensäure dem Verfahren mit Mineralsäuren gleichgestellt. Auch die Luftfahrtindustrie
hat ihren Standard AMS 2700 angepasst.
CitriSurf™ Lösungen entsprechen dem aktuellen Stand der Technik einer effektiven
Edelstahlpassivierung. Die alten Auflagen und Anforderung, die die Verwendung von Salpetersäure
vorschreiben, basieren aus der Zeit, als man ĂĽber die Methoden und Funktion der Passivierung
noch nicht so viel wusste wie heute. Durch die heute üblichen Methoden der Oberflächenanalyse
weiß man, dass es besonders wichtig ist, möglichst viele Verunreinigungen und das freie Eisen
von der Oberfläche zu entfernen, um die Bildung einer Chromoxid angereicherten Passivschicht
zu verbessern.
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